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Reiseeindrücke |
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Assisifahrt vom 19.06. bis 26.06.2011Lieber Georg, herzlichen Dank für die Übersendung der E-Mail Adressen und das schöne Lied zum singen. Ich habe mich riesig gefreut und die unvergesslichen Erinnerungen sind nochmals wach geworden. Für einen Moment hatte ich sogar das Gefühl, diese unvergessliche Reise mit all den lieben Menschen die mir begegnet sind nochmals zu erleben. Für mich war Assisi eines der schönsten Erlebnisse in meinem Leben und dafür bin ich euch beiden und dem lieben Gott sehr dankbar. Ich glaube nirgendwo auf dieser Welt kann man Gott näher spüren.(Sicherlich hat auch Bruder Georg einen wesentlichen Beitrag dafür geleistet-wofür ich Ihm von Herzen Danke) Manchmal glaube ich das alles auch nur ein Traum war, nachdem ich die raue Welt wieder auf dem eigenen Leib spüren durfte... Ich frage mich auch warum es nur in Assisi mit den Franzikusfreunden so schön sein kann... Mein größter Wunsch wäre es nochmals dieses Erlebnis zu wiederholen. Aus diesem Grunde lieber Georg melde ich mich jetzt schon für die Assisifahrt im September 2012 an. Ebenfalls möchte ich mich für das Tanzfest am 22.10.2011in Dietfurt anmelden. Ich wünsche und hoffe das ich hier vielen der lieben Menschen von der Assisifahrt wieder begegnen kann. Ich würde mich auch sehr freuen wenn Ihr mich per E-Mail über die Tanzveranstaltungen die Ihr organisiert informieren würdet. Ich bedanke mich auch nochmals bei euch beiden für alles was Ihr auf der Assisifahrt 19-26.06.2011 getan habt. Wir alle haben gespürt dass Ihr das alles von Herzen getan habt, denn nur mit und durch euch war alles so unbeschreiblich schön... Gott segne und schütze euch. Herzlichst Stefan P.S. Viele liebe Grüße auch an Christine und Karin. Liebe Assisi- und Franziskusfreunde, anbei übersende ich Euch die e-mail-Adressen. Ganz erfüllt von Eindrücken bin ich am Sonntag Nacht nach Hause gekommen. Jetzt darf ich Assisi noch ganz lange in mir nachwirken lassen und auch immer wieder in diese besondere Energie eintauchen, was ich Euch auch sehr wünsche. Zur Erinnerung habe ich Euch dieses Lied aufgeschrieben, vielleicht habt Ihr ja Lust es ab und zu zu singen: Voller Licht, voller Kraft, voller Herrlichkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Herrlichkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Herrlichkeit, ich bin ein Tempel des hl. Geist. Weißt du nicht, weißt du nicht, wir sind ein Tempel, Weißt du nicht, weißt du nicht, wir sind ein Tempel, Weißt du nicht, weißt du nicht, wir sind ein Tempel, wir sind ein Tempel des Hl. Geist. Freue mich auf ein Wiedersehen. Viel Freude bei Eurem Tun und alles, alles Gute! Herzliche Grüße Helga Assisifahrt vom 29.08. bis 05.09.2010
Lieber Georg,
es sind bereits wieder ein paar Wochen ins Land gezogen, der Alltag ist wieder eingekehrt - dennoch wirkt die Assisi-Reise sehr intensiv nach.
Dir möchte ich danken... ... für die schöne Reise, die gute Organisation und Reiseleitung, die sichere Busfahrt in den sonnigen Süden, in Italien und zurück nach Dietfurt (vielen Dank auch an Hermann!) die Pilgerwege und Pfade des Francesco, die wir alle gemeinsam gehen durften, das Schweigen während des Pilgerns, dein Wissen über Francesco und auch Chiara, das du uns so lebendig vermittelt hast, die gute Stimmung in der großen Gruppe, die Fröhlichkeit untereinander, die intensiven Wortgottesdienste, die tiefen Gedanken und Gebete, ja: Lebenshilfen, die schönen Lieder (vor allem das "Vaterunser" - es rührt mich zutiefst) deine lustigen Witze, deine unermüdliche Präsenz, für uns dazusein, und vor allem für die wunderbaren Tänze abends auf der Piazza und am Trasimenosee... ... und und und - ich habe bestimmt noch Einiges vergessen.
Tschüss, bis zum Tanzfest Ende des Monats in Dietfurt! Ich freue mich drauf!
Viele Grüße schicke ich dir! Martina Assisifahrt vom 29.08. bis 05.09.2010 Es zieht durch die Lande (mit Bruder Georg) die spirituelle Bande, zu so manchem Franziskusort, animiert er uns sogar zum Klettersport. Wir wissen – Georg ist ein Fitter, er hängt mal kurzerhand am Gitter. Er predigt mit Witz und Reim, Gottes Weisheit für Groß und Klein. Kontemplation für sich allein, ohne Tat, – kann’s nicht das Wahre sein. Kurz und knapp, das ist sein Stil, aber Tanzen – wird ihm nie zuviel. Und wenn uns so viel Gutes wird beschert, ist dies – eine Anerkennung von uns wert. Für deinen Traum, – den Tanzpalast - integriert im Franziskanerknast, würden wir alle gern ein paar Kröten schenken. Doch daran, brauchst du nicht zu denken! Denn Franziskanerwelt – geht ohne Geld! Der Heilige liebte die Schöpfung sehr, drum mussten ein paar Viecher her. Alles, was so kreucht und fleucht, haben wir in Assisi aufgescheucht. Die Vöglein singen, die Frösche quaken und wollen mit uns „DANKE“ sagen. Robert Vempfle Assisi 4. September 2010 Assisifahrt 30.05.bis 06.06.2010 Ach wie schön lieber Georg, dass du uns hast geführt, durch diese Reise - und dir gebührt unser herzlicher Dank für all dein Wirken und Tun du warst stets für uns da, ohne auszuruh`n. Ja, Ruhephasen scheinst du wirklich keine zu gebrauchen auch wenn uns allen schon die Köpfe rauchen; doch die Ohren hat zum Hören der liebe Gott uns geschenkt; und wer mit dir unterwegs – der doch bedenk du bist halt ein Naturtalent und das ist………. Û… voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, wir wünschen dir für alle Zeit, dass das so bleibt und das heißt: …..voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, voller Licht, voller Kraft, voller Heiterkeit, wir wünschen dir für alle Zeit, dass das so bleibt… Û Mathilde Heinrich aus Ingolstadt
Assisifahrt vom 06.06. bis 13.06.2009 Hallo Bruder Georg. Die Assisifahrt wirkt noch sehr nach und es ist mir ein besonderes Bedürfnis noch einmal ganz herzlich Danke zu sagen. Ich bin sehr dankbar dafür, diese Fahrt mitgemacht und dadurch einen Menschen wie dich kennen gelernt zu haben. Für mich war die Begegnung mit dir, mit den Erklärungen - Gesängen - Gebeten - Späßen - Eindrücken - persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, etwas ganz besonderes. Ich war lange krank und habe in dieser Zeit großes "Herzensleid" (Depression - Burnout) durchlebt. Auf meinem bisherigen Weg fühlte ich mich schon ganz gut aufgehoben und begleitet. Diese Fahrt aber war für mich nochmals eine Therapie im Crashkurs mit einem Tiefgang, wie ich ihn bisher im meinem Leben noch nicht erlebt habe. Mir sind so viele Dinge begegnet, die mich wieder ins Gleichgewicht gebracht haben (mein innereres Kind ist wieder lebendig); die mir schwere Last von meinem Herzen genommen haben (ich habe auf dem meditativen Weg auf der Suche nach einem Stein den Gedanken an ein Herz aus Stein gehabt - habe auch einen solches Stein-Herz gefunden - und habe dann oben in der Kapelle auf dem Berg ein großes Herz mit vielen kleinen Herzen gefunden - habe sozusagen ein "neues Herz" bekommen); die mich wieder haben lachen lassen; die mir wieder die Freude des Lebens nahe gebracht haben, dass wenn ich nur daran denke Tränen der Freude kommen. Ich bin auf meinem spirituellen Weg einen guten Schritt weiter gekommen, Dank deiner guten eingängigen Erklärungen und Beispiele. Ein herzliches Dankeschön. Einen ganz lieben Gruß auch von Hanne. Auch ihr hat die Fahrt ganz besonders gut gefallen.Mit freundlichen Grüßen
Hanne und Jörg Fidorra Pilgerreise mit Bruder Georg nach ASSISI vom 06.07. – 13.07.2009 Liebe Franziskusfreunde, nach reiflicher Überlegung, aufmunterndem Zuspruch und Kraft selbsternannter Vollmacht will ich euch an Beobachtungen, Eindrücken, Gefühlen und Gedanken eines Assisipilgers teilhaben lassen. Am Samstagabend, spät in der Nacht, hat uns das Schicksal z’samma bracht in Dietfurt, in der Altmühlstadt, die einen chinesischen Kaiser hat. I fahr a hin mit meiner Frau.
Die Barbara moant, ja mei schau, schau, wou die überall zouara kumma, des grenzt fast an a heilig’s Wunda. Aus der Oberpfalz und a aus Schwaben woll’n sie sich in Assisi laben. Des wird, moan i, a Fahrerei! Und a paar Frankn san a dabei. Ob des a wirkli funktioniert? Mir kumma Zweifel, bin leicht frustriert. Koa Bruder Georg ist zu sehng. Wie wird die Reise weitergehn? Der Sigi in das Mikro spricht: „Na, na, ich bin der Führer nicht! Der kommt erst später, werd’s scho sehng, der wart’s Italien im Reg’n.“ La Verna heißt der erste Ort. Vielleicht ist der Georg vor uns dort? Da schreit wer plötzlich: “Halt, halt an! Auf dem Strohball’n hockt ein Mann!“ Jetzt, im Nachhinein wird klar, warum das Wetter so schön war. Wie hatten doch die Alten recht: Bleiben d’Affen unt, wird s’Wetter schlecht. Nun, kaum hast du dich besonnen, sind die Tage schon verronnen. ---------- Wir sind auf den Spuren Franziskus’ gewandert, haben verspürt, wie er gelebt und gehandelt; wie er gerungen, geweint und gelitten und Gott bestürmt hat mit seinen Bitten. Wir haben gelacht, getanzt und gesungen. Mancher hat im Innern gerungen. In Gottesdiensten durften wir uns wünschen den Frieden. Er sei uns auch in Zukunft beschieden. Wir haben gehört von Fasten und Lieben, aber auch die G’schicht von den Taschendieben. Von dem, der bittet: „Habt Erbarmen!“ „Leider – ich hab alles verteilt unter den Armen.“ Wir wurden aufgeklärt warum das Pferd Pferd und nicht heißt Pfluft, schließlich fliegt’s ja nicht in der Luft. Und auch warum die Brück’ wird nicht abgerissen: Sonst ging’s den österreichischen Fischern besch.....eiden. Wir haben verweilt unter Büschen und Bäumen. Jeder konnte vor sich hinträumen. Wir konnten in der Stille die Mitte finden, unseren Gedanken nachhängen, sie verbinden. Am Samstag waren wir uns noch fremd. Nach wenigen Tagen jeder jeden kennt, erfasst vom franziskanischen Geist, der uns den Weg des Lebens weist. Das und viel mehr verdanken wir einem, der gehört gewiss nicht zu den Kleinen, sondern zu denen mit weitem Blick und mit weitem Herzen, welch ein Glück. ‚Dich, lieber Georg, hat der Himmel geschickt, der uns mit unvergesslichen Eindrücken beglückt. „Vergelt’s Gott“ sagen wir, bescheiden und froh. Ihr dürft’s jetzt klatschen, das gehört sich so. Einen dürfen wir natürlich nicht vergessen. Er ist ganz narrisch auf’s Fahr’n versessen. Wie Hermann der Cherusker, ein Recke, meistert er die ganze Strecke. Wir hoffen doch mit letzter Kraft, dass er uns noch bis Dietfurt schafft. Der Applaus jetzt gehört dir allein: Das ist unser Dank, so soll es sein. Nun, kaum haben wir uns besonnen, sind die Tage schon verronnen. Dank gilt auch dem Schöpfer aller dinge, ohne den wohl nichts gelänge. -------- Halt, noch eins: Mach dich nicht hie! Sonst leidest du schnell an Franziskusmanie. Du musst ja nicht gleich barfuß laufen und Wasser aus dem Brunnen vor Sankt Klara s....trinken Habt ihr auch alle drangedacht und die Kerzen ausgemacht? Sonst müsst ihr wohl in 5, 6 Jahren wieder nach Assisi fahren. Ein Letztes, das nehm’ ich auch mit heim: Wär’ die Welt nur halb so nett, wenn nicht jeder einen Vogel hätt. (Michael Mederer) Assisifahrt vom 17.05. bis 24.05. Das erst Mal war ich dabei und fühle mich jetzt wirklich frei. Um ein Stück näher zu mir zu kommen darum hab`ich diese Pilgerreise unternommen. In vollem Stress kam ich mit Gudrun in Dietfurt an wo sogleich die Reise begann. Mit einer langen Busfahrtnacht genau 50 Pilger gib`mal acht, was in dieser Woche zusammengewachsen ist und wurde von Herzen geküsst! Am "La Verna" angekommen haben wir erst mal viel über Franziskus Leben vernommen. Die Bärenraupe hat Georg uns dort gegeben als Zeichen für unser jetziges Gemeinschaftsleben. In Assisi ganz da zu sein das wollte ich, machte mich auch sehr klein, doch Wortgottesdienste und das Wandern in der Natur öffneten mir das Herz und die Seele pur. Trotz Müdigkeit und drohendem Regen tanzten wir am Abend vor der hl. Klara, so ein Segen. Die Spirale, die Schale und vom nicht Erwachsen sein, Maquarena und Jackson für alle was dabei. Man sah Georg sich auf hohe Felsen und Hölzer schwingen und er ließ oft seine Gitarre klingen, um uns zu führen an all die Orte die können öffnen unsere Pforte zu unserer Seele, zum inneren Kind- wir folgten ihm blind. Kurzum sei Allen Dank gesagt die sich auf diese Pilgerreise gewagt, so konnten wir alle Halt und Freude spüren vor allem beim Lachen öffneten sich Türen. Georg du bringst sie wirklich rüber, die "Franziskanomanie" sie fließt über. Vielen Dank nochmal für Alles. Andrea Prusko
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Lieber Bruder Georg, Die Pilgerreise mit Dir nach Assisi war herausfordernd und wohltuend, war inhaltsreich und erlebnistief, sie war einfach Spitze! Deine Synthese aus spielerischer Fröhlichkeit und glaubwürdiger Innigkeit war ungewohnt, einmalig und berührte mich tief. Am Anfang musste ich mich als konservativer und bürgerlicher Katholik schon ein wenig an Deine Art gewöhnen, zumal ich Pilgerfahrten, Andachten oder Gottesdienste bisher nur in ernster Atmosphäre mitgemacht habe, total „seriös“. Jetzt weiß ich, es geht auch anders. Das war sehr erfrischend zu erleben. Vom Heiligen Franziskus hatte ich bisher nur wenig gewusst und noch weniger verstanden. Du hast ihn mir nahe gebracht. Wenn heute jemand behaupten würde, Du wärest der wiedergeborene Heilige Franziskus, könnte ich mich mit diesem Gedanken ganz gut anfreunden. Einige Eindrücke und Erinnerungen habe ich in Bildern festgehalten: Lebendigkeit an der Quelle spüren Die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten „Bewegte“ Andachten mitfeiern können Mich von Deinen kreativen Erklärungen berühren lassen Erleben, wie Freundschaften angeknüpft und gepflegt werden Bildhaften Ansprachen lauschen Witzige und tiefsinnige Theateraufführungen erleben Auf der abendlichen Piazza tanzen Dem Sonnengesangsweg folgen; den Wasserfall und den Regenbogen bestaunen Gute Gespräche führen und über Witze herzlich lachen Mit Farben füllen und „Mensch werden“ Herzlichen Dank für die innigen Momente! Liebe Grüße von Dietrich Haag (69 Jahre) mit Christine Pötzl, die mich zu Dir hat finden lassen. PS: Durch Dich wurde Assisi für mich zum unvergesslichen Erlebnis. |
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Zur Erinnerung an die Assisifahrt vom 25. Aug. bis 1. Sept. 2007 Assisifahrt im August 2007 Franziskanomanie
Wir sind unterwegs auf der Reise zu uns. Francescos Leben will uns Beispiel geben. Beim Singen und Tanzen spüren wir seinen Geist, er zeigt uns die Kraft, die die Liebe verheißt. Bruder Georg will in dir das Feuer entfachen. Er lockt dich heraus aus deinem Schneckenhaus. Es sagt, er sei franziskanisch, und oft wirkt er manisch. Franziskanomanie: gefährlich ist sie. Nimm dich in Acht, was sie mit Dir macht. Drum wundere Dich nicht: verlierst das alte Gesicht, läufst barfuß im Regen, wirkst oftmals verwegen. Lässt Fernseher verstummen, dafür Lieder summen. Beim Tanzen machst Faxen, schwingst zwei linke Haxen. Franziskanomanie: gefährlich ist sie. Drum gib ja gut Acht, dass sie das mit Dir macht. Melodie und Text: Monika und Simon Grau |
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Assisi-Strophen zu dem irischen Reisesegen Sieben schöne Tage geh’n jetzt bald zu Ende, haben jedem von uns gut getan. Mit vielen Liedern und bunten Farben regten wir gern Geist und Seele an. Handstand auf dem Brunnen, Tanz auf der Piazza, jeden Tag war eine Menge los. Esel auf dem Gipfel, Gewitter auf der Insel: Wie plant denn der Georg das nur bloß? Hier in Assisi spürten wir Franziskus in den Kirchen und in der Natur. Kraft für unsre Seelen, innigste Momente reihten sich wie Perlen auf der Schnur. Mögen die Straßen uns zusammenführen, auf dass wir uns vielleicht bald wiederseh’n. Lustige Momente, tiefe Gespräche: unsere Gemeinschaft, sie war schön. Dir, lieber Georg, wollen wir nun danken für diese wunderschöne Zeit. Durch dein Vorbild und deine Talente begleitest du zu Gott ein Stück uns weit. Refr.: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand; und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand. Gedichtet von Barbara Raab und Peter Christgau |
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Hier ein Brief, den ich nach einer Assisifahrt erhalten habe:
Hallo lieber Georg,
ich denke noch immer an die schöne Zeit in Assisi mit dir und unserer Gruppe.
Sicher kannst du dich noch an die Brigitte aus Murnau erinnern und ihrer sehr schwer krebserkrankten Schwester Sophia.
Wir haben auf dem Heiligen Berg für sie gesungen und gebetet. Nun ist ein Wunder geschehen der Sophia geht es von Tag zu Tag besser, die Auswachsungen des Krebses sind schon fast zurückgegangen und sie hat nicht mehr so starke Schmerzen und kann nachts besser schlafen. Ich glaube ganz fest daran, daß unser gemeinsames Beten an so einem heiligen Ort dieses Wunder bewirkt hat. Du hast ja auch gesagt die Sophia wird unser Gebet empfangen.
Wir sind froh und dankbar für das Geschenk Gottes und hoffen daß Sophia wieder ganz gesund wird.
Ihre Ärzte sind auch erstaunt, daß es ihr immer besser geht. Wir beten jeden Tag für sie und glauben, daß sie es schafft die Krankheit zu überwinden.
Vielleicht können Brigitte und ich sie bewegen zu unserem Treff in Ingolstadt am 09.10.2005 mitzukommen. Das würde unsere Gruppe und unsere Herzen erfreuen.
Ich wünsche dir viel Freude bei deinen Fahrten nach Assisi. Ich werde bald wieder dabei sein. Es hat mir so viel gegeben. Es ist mit Worten nicht auszudrücken.
Eine gute Zeit für dich. Wir sehen uns ja bald.
Ganz liebe Grüße
von
Gretel
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Assisifahrt im Mai 2005
Ich habe mit 50 weiteren Personen, Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Männern und Frauen, Paaren und Alleinstehenden im Mai zusammen mit meiner Frau an einer Assisifahrt teilgenommen. Es war ein schönes Erlebnis, kein Urlaub, nein, eine Wallfahrt. Ich hatte viel Zeit, über mein Leben nachzudenken und über das, was mir in meinem Leben wichtig ist.
Bruder Georg hat es verstanden, an der Wirkungsstätte des Hl. Franziskus mich für diesen Heiligen zu begeistern. Die Gottesdienste feierten wir in der Natur und ich merkte, wie reich ich mit meinem Glauben beschenkt bin.
Nach dieser Reise bin ich überzeugt: Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.
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Hier eine kurze Reisebeschreibung:
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Abfahrt am Sonntag um 22.00 Uhr in Dietfurt. Am Montag besuchen wir das Kloster auf dem La Verna. Auf diesem Berg hat Franziskus die Wundmale empfangen. Am Abend kommen wir in Assisi an und beziehen in einem Hotel unser Quartier.
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Am Dienstag besichtigen wir die Geburtsstätte, das Elternhaus und den Dom San Rufino. In der Kirche San Stefano feiern wir einen Wortgottesdienst. Bruder Georg predigt mit Wort und Gesang, mit Reim und Witz. Die Gemeinschaft wächst zusammen. Am Nachmittag sind wir in der Grabeskirche St. Clara und später in San Damiano. Wir nehmen uns alle an den Händen und tanzen in altehrwürdigen Klosterräumen. Die Vesper wird zwar auf Italienisch gesungen aber der Gesang rührt mich trotzdem an. |
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Beim Gottesdienst am Mittwoch Morgen in San Francesco war ich nicht mit dabei, aber die Führung von Pater Petrus durch die drei Kirchen war sehr interessant. Im Gebet in der Unterkirche am Grab des Heiligen habe ich Gott gedankt für meinen Glauben. Am Nachmittag besuchten wir die Basilika Santa Maria Degli Angeli, diese Kirche ist riesig und die Portiunculakapelle, die sich in dieser Basilika befindet, lädt ein zu einem stillen Gebet. Gott ist bei mir, Gott trägt mich, ja Gott hält mein Leben in seiner Hand – das spürte ich bei einem gemeinsamen Gebet in der Kirche in Rivo Torto. Und der Fußmarsch nach Assisi war wirklich kurzweilig, da ich mich mit vielen netten Leuten unterhalten konnte. |
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Am Donnerstag machten wir einen Ausflug ins Rietital. Bruder Georg ist ein guter Unterhalter und Witze-Erzähler, ich habe lange nicht mehr so herzhaft gelacht. Die Landschaft war herrlich. In Poggio Bustone bestiegen wir einen Berg und bei einer Kapelle (Ort der Sündenvergebung und Offenbarungen) feierten wir wieder Gottesdienst. „Möge Heilung geschehen“ so haben wir immer wieder gesungen und ich glaube, dass in dieser Stunde Schmerzen nachließen und Wunden heilten. In Greccio haben wir über das Wunder von Weihnachten nachgedacht und viele Krippen angeschaut. Ich habe zwar beim Lied „Stille Nacht“ mitgesungen, aber Weihnachtsstimmung kam bei mir nicht auf. |
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Freitag: Mich beeindruckte das Singen und Jubilieren der Vögel. Bruder Georg macht mit uns Leibübungen und sagt: „Der Wald macht keine Hausbesuche“. Ja man muss in den Wald hinaus gehen um die Vögel zu hören. Bei der Wanderung zur Einsiedelei Caceri hatte ich wieder viel Zeit zum Nachdenken. Und der Abschlussgottesdienst hatte wieder so viel mit meinem Leben zu tun: Wenn einer träumt, dann ist es nur ein Traum, wenn viele Träumen, dann ist es der Beginn der Wirklichkeit. Am Nachmittag stand „Shopping in Assisi“ mit meiner Frau auf dem Programm. Auch das Abendlob in San Stfano bereicherte mich: Gott hört unsere Bitten und erhört sie. Bis Mitternacht spielten wir auf der Burg Theater, sangen tanzten und lachten. |
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Die Nacht war kurz. Am Samstag um 6.00 Uhr fuhren wir ab nach Südtirol. Bei Sand in Taufers gingen wir den Sonnengesangweg. Die Natur – beeindruckend, das Wasser – imposant, das Wetter – wechselhaft (nur wenige hatten einen Schirm mitgenommen, niemand wurde nass).
Gegen Mitternacht kamen wir zurück nach Dietfurt. Es war eine schöne Reise, viele Erlebnisse, unvergessliche Tage: Noch nicht erwähnt habe ich den fürsorglichen und netten Busfahrer (Koni), Sigis schöne Stimme, Marias herzliches Lachen, das gute Essen, das Tanzen auf dem Marktplatz, das gute italienische Eis, .......
Danke Josy, dass du mit dabei warst, Danke Georg, Danke Maria und euch allen für die tolle Gemeinschaft. Grüße nach Staffelstein, jetzt weiß ich auch wo Bad Staffelstein liegt. Weil ich den Koffer verwechselt habe, habe ich am nächsten Tag den Koffer in Lichtenfels getauscht. Franz (42) |
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Aussagen weiterer Teilnehmer:
Zeit hat keine Bedeutung. Sehr schön war der Zusammenhalt, jeder kommt mit, selbst Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte haben die Ausflüge und Wanderungen mitgemacht. Die Gruppe trägt. Annemarie (52)
In Assisi habe ich Kraft getankt. Ich habe Heilung erfahren. Die Krippe gibt Kraft und Halt. Monika (52)
Vom Busfahrer habe ich viele Bombohm bekommen. Die Kirche hat mir am besten gefallen, wo die große über die kleine darüber gebaut ist. Da ist Franziskus gestorben. Die Krippen haben mir auch gut gefallen. Felix (6)
Assisi war für mich: beten, wandern, tanzen, singen, lachen, weinen, träumen, gute Gespräche, Stille, auftanken. Fine (40)
Bruder Georg begleitete uns auf den Spuren des hl. Franziskus mit viel Witz, Humor, Musik und tanz. Andacht und stille Momente kamen auch nicht zu kurz. Ein schönes Erlebnis war die Wanderung auf den Monte Subasio hinauf: grüne Wiesen, Blumenpracht und der grandiose Ausblick ins Tal. Walter (38)
Zeit zum Einatmen, zeit zum Ausatmen, befreiende Gottesdienste. Bei einer Wanderung musste ich lernen, Schritt für Schritt zu gehen. Ich habe in San Stefano eine zweite Heimat gefunden. Johanna (47)
Das Tanzen auf der Piazza war ein schönes Erlebnis. Carmen (14)
Bruder Georg ist ein guter Zuhörer. Carmen (47)
Durch körperliche Kraftanstrengung habe ich innerlich Ruhe gefunden. Anton (54)
Die Busfahrt war langweilig und unbequem. Die Clarakirche bleibt mir in Erinnerung. Judith Klara, hatte ein geschientes Bein (9 Jahre)
Ich habe mich darauf eingelassen, es war ein einzigartiges Erlebnis. Marianne (45)
Zeit für spirituelle Erfahrungen in zauberhafter Umgebung gemeinsam mit netten Leuten. Pia (47)
Assisi anzuschauen bedarfs einen Tag, Assisi zu erleben bedarfs eine Woche. Unser gemeinsames Singen, Tanzen, Lachen und Feiern mit Br. Georg lässt diese Woche unvergesslich werden. Pauline (41)
Ich war schon 15 mal in Assisi und jede Fahrt ist ein Erlebnis gewesen. Es gibt jedes mal neue Begegnungen. Die schönste Kirche in Assisi ist St. Stefano. Barbara (47)
Ich war schön öfter dabei. Das schönste Erlebnis war die Vesper bei den Clarissen. Der Gesang war so schön, ich dachte, ich höre Engelstimmen. Renate (49)
Es hat Spaß gemacht sich mit Br. Georg alles anzuschauen. Ich habe viel Zeit gefunden, nachzudenken und das hat mir gut getan. Eva (15)
Man hatte das Gefühl, dass über der ganzen Fahrt etwas lautloses und unsichtbares gelegen hat, das wir durch das ganze Singen, Tanzen, Dauerlachen und Blödsinn machen wohl auf eine wunderschöne Art sichtbar und hörbar machen konnten. Außerdem ist Bruder Georg einer der besten „Nachts-um-1-Eisessen-Kaffeetrinen-und-quer-über-die Piazza-Tanzpartner“ den man sich vorstellen kann und der einen den Frühling ins Herz zu zaubern vermag. Ramona, (15)
Es war gewiss kein Stress. Die Stadt wirkte auf mich beruhigend. Den besonderen Flair der Stadt muss man sich selbst erspüren. Es ist besser, Assisi auf einer Pilgerreise zu erleben als als Tourist. Franziskusfreunde aus Staffelstein (überwiegend Frauen).
Die Taube und euer beten, das half uns sehr, es trat Heilung ein, was wollen wir mehr. Andy und Marita
Mein Kommunionausflug war sehr schön. Ruben (9)
Sehr lustig und sehr ergreifend. Anstrengend, anspruchsvoll. Monika (41)
Was ich erlebt habe ist nicht in Worte zu fassen. Es hat mir soo gut getan. Maria (47)
Der Reisepreis hat sich gut verzinst: gute Zeit, gute Erfahrungen, gute Gedanken. Agnes (41)
Der Urlaub hat mir ganz gut gefallen. Peter (7)
Die Woche war schön. Das Eis hat super geschmeckt. Kerstin (11)
Bruder Georg bringt von früh bis Nacht unwahrscheinlich viel Power an den Tag. Er ist in der Lage, durch seine Überzeugung Alt und Jung mitzureißen. Ein gutes Konzept. Georg (45)
Bruder Georg hat Kinder und Erwachsene harmonisch unterhalten, so dass man sich dabei entspannt. Ich habe mich an das Kind in mir erinnert. Das Programm war anspruchsvoll und ausgewogen, stressfrei und erholsam. Mach weiter so, Bruder Georg, junger „alter Schlawiner“. Monika und Nick (zusammen unter 100)
Ich habe den Wert meiner Frau und der Kinder neu erfahren. Das Abendlob in St. Stefano in deutscher Sprache hat uns sehr gut gefallen. Man hat vom Alltag loslassen können. Franziska (39) und Hans-Rudolf (43)
Das schönste war der Gottesdienst in Caceri, weil das der Abschluss von der Woche ist. Assisi ist Wallfahrt, Urlaub und Erholung. Sigi (55)
Für mich ist die Assisifahrt ein ganz großes Geschenk des Himmels gewesen. Horst
Ich war schon mehrmals in Assisi und fahre immer wieder gerne hin, weil es mir was gibt. Es war jedes Mal eine sehr nette Gemeinschaft. Marianne
Balsam für die Seele. Ich wünsche mir, dass ich in meinen Alltag ganz viel mit hinein nehmen kann, für mich selber und für meine Mitmenschen. Traudl (53)
Assisi heißt für mich: Mich selber finden, Einkehr, was dort lassen und für den Alltag was mitnehmen. Annemarie
Ich nehme Kraft mit, den Alltag zu bewältigen. Elisabeth
Meine größte Freude ist, dass das was Pater Gangolf angefangen hat, von Bruder Georg weitergeführt wird. Für mich ist er der zweite Franziskus. Maria
Überall dort, wo Menschen in Liebe begegnen ist Gottes Geist wirksam. Das habe ich schon oft bei Fahrten mit lieben Leuten erfahren. Das halt an, ein ganzes Jahr. Für mich sind die Tage eigentlich Exerzitien. Maria (47)
Ein Lied:
Eine Assisifahrt die ist lustig, eine Assisifahrt die ist schön,
denn da kann man Bruder Georg auf dem Brunnen einen Handstand machen sehn.
... denn da kann man Bruder Georg auf der Piazza tanzen sehn.
... denn da kann man Bruder Georg barfuß auf den Berg raufrennen sehn.
... denn da kann man lachen, tanzen, weinen, schöne Klosterbrüder sehn.
... denn da kann man den Schlawiner, Bruder Georg mit den Mädels ratschen sehn.
... denn da kann man Bruder Georg mit den Kindern zaubern sehn.
Bei der Basilika San Francesco kaufen wir im Landen ein.
Und wenn wir ihn dann verlassen haben wir nen Heiligenschein.
Und der Coni unser Fahrer fährt uns sicher durch das Land,
kocht uns Kaffee, gute Würstchen und auch sonst noch allerhand.
Die Maria- unsere Gute, hat uns Kuchen mitgebracht,
und wir essen und wir freuen uns was sie für uns so alles macht.
Selbst am Abend wenn wir alle wollten schon ins Bette gehn,
kann man Bruder Georg noch den Räuberhauptmann spielen sehn.
Und wenn man ihn fragt: Ja sag mal warum bist du immer froh,
dann bekommt man gleich als Antwort: nur so, einfach nur so.
Und bestellt Georg einen Kaffee, dann fragt die Bedienung ihn:
Soll er schwarz sein wie die Füße oder mit Kaffeesahne drin.
Wenn wir eine Andacht halten, ja dann tanzen wir im Kreise,
und wir singen viele Lieder ganz nach Franziskaner weise.
Eine Assisifahrt die ist lustig, eine Assisifahrt die ist schön,
und wir sind jetzt alle traurig, denn wir müssen leider gehen.
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Zur Erinnerung an die Assisifahrt vom 31.7 -6.8. 2005 Am Montag sind wir ganz benommen in Assisi angekommen. Die Nacht im Bus war anstrengend und kurz, das war uns bei der Ankunft dann ziemlich schnurz. Die Einführung in Franziskus Welt wurde uns am La Verna vorgestellt. Nachmittags feierten wir die Vesper mit, das war für uns der erste große Hit. Leichte und schwere Wege sollten wir noch gehn, mussten dabei die eigene Seele sehn. Manche wollten auch den Gipfel erklimmen und konnten dabei dem eigenen Ich nicht entrinnen. Weiter nach Assisi, der Tag verging im Nu, nachts schauten uns die Leute auf der Piazza beim Tanzen zu. Nach dem Frühstück lernte sich die Gruppe kennen, in dem Stalletta musste jeder seinen Namen nennen. Dann war Franziskus Jugendgeschichte dran, wir sahen uns Elternhaus und Dom San Rufino an. Nun sollten wir ein anderes Eck der Stadt erkunden und haben so das Kirchlein San Stefano gefunden. Dort durften wir den ersten Wortgottesdienst erleben, Bruder Georg brachte unsere Herzen zum beben. Das Wort Gottes, Gedanken, Gedichte und Lieder hörten wir von nun an immer wieder. Zum Mittagessen ging es zurück ins Hotel, danach hielten wir Siesta ganz schnell. Nachmittags besuchten wir die Kirche der Clarissen, auch den Gang nach San Damiano wollten wir nicht missen. Dort wurden wir mit einer Gruppe Studentinnen bekannt, die Herzlichkeit der Chileninnen hat Georg übermannt. Er ließ sich zu einem Tänzchen verführen, bekam aber dann die Macht des Ordens zu spüren. Jeden Abend um zehn war Tanzen dran, das steckte auch die umstehenden Leute an. im tanzenden Beten fühlten wir uns verbunden, schon waren alle Unterschiede verschwunden. 7 Uhr Frühstück, dann gingen wir munter, zur Frühmesse nach San Franzesco runter. Pater Piedro führte uns mit frohem Gesichte durch die gesamte Franziskusgeschichte. Für die Kinder gab es einen weiteren Hit, denn Georg brachte eine Assisi-Ralley mit. Da wurde gezählt, gefragt und gesungen, mit Laudato si ist dann auch der Regen verklungen. Mittagessen, Siesta, dann ging es zum Bus, weil man die Portiunculakapelle sehen muss. In Rivo Torto bekamen wir eine Gänsehaut, das Franziskusspiel hat uns fast umgehaut. Der Weg zurück war gar nicht weit, denn Georg vertrieb uns mit Singen und Spielen die Zeit. Wie Soldaten hat er uns erst aufgestellt und plötzlich lagen wir alle im Feld. Am Abend mussten wir uns entscheiden, was wir am nächsten Tag so treiben. Die Mehrheit wollte zum Trasimenosee raus, also packten wir unsere Badesachen aus. Es war sehr heiß auf den Steinen und es machte allen Spaß, nicht nur den Kleinen. Der stille Weg hinauf zur Kapelle und die Überraschung von Georg lohnte sich auf alle Fälle. Der Abschied von der Insel ging uns zu schnell, doch der Hunger trieb uns zurück ins Hotel. Die Pasta, das Essen, die Bedienung waren toll, jeden Abend waren die Bäuche ganz voll. Und wieder nach einer kurzen Nacht, haben wir uns früh morgens auf den Weg gemacht. Die Erfahrung des Schweigens trug uns zur Caceri hinauf, auch die Kinder schafften den schweren Weg bergauf. Durch die engsten Stellen mussten wir gehen, damit wir das Leben der Mönche verstehen. Dann sind wir zu einem Wortgottesdienst zusammengekommen, ein paar haben danach noch den Gipfel erklommen. Sie sahen Kühe, Pferde und viele Fliegen und konnten zur Belohnung gemütlich im Krater liegen. Der Rest hat sich auf den Heimweg gemacht und hat einen vergnüglichen Nachmittag verbracht. Nach diesen Strapazen genossen wir das Essen, durften aber dann das Packen nicht vergessen. Um die Woche nochmal Revue zu passieren, mussten wir alle zur Burg raufspazieren. Unter uns die Lichterwelt, über uns das Sternenzelt, tanzten wir total befreit und unsere Herzen wurden weit. Die kürzeste Nacht von allen stand uns bevor, schon um 6 Uhr morgens fuhr der Bus hinaus zum Tor. Das Morgenlob zum Aufgang der Sonne genossen wir alle mit Wonne. Die Zeit im Stau vertrieben wir mit dichten und der Georg mit seinen lustigen Geschichten. Die Wienerl vom Hermann mit Senf und Brot vertrieben des größten Hungers Not. Ein Dank gilt auch Marias Kuchen, den durfte jeder von uns einmal versuchen. Weil auf der Straße so viel Verkehr, wurde aus dem Sonnengesang leider nichts mehr. Aber der Hermann bringt uns alle gut nach Haus, dafür gibts jetzt einen kräftigen Applaus. Der Vittorio half aus mancher Patsche, drum gibts jetzt auch für ihn Geklatsche. Und noch jemand, dem man danken soll, unserer Frauengruppe, die war ganz toll! Duette, Lieder und Theaterspiel gaben uns im Wortgottesdienst sehr viel. Den größten Dank soll Bruder Georg bekommen, er hat mit uns den Gipfel erklommen, mit uns durchgetanzt die halbe Nacht und wir haben unheimlich viel mit ihm gelacht! Wir hoffen, wir sehen dich bald wieder und freuen uns auf dich und deine Lieder! Vergelt´s Gott sagen wir in aller Namen, gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit. Amen. Julia Wagner & Doris Kapfelsberger |
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Lieber Georg, dir gilt es Danke und Vergelt´s Gott zu sagen, du warst uns Freund und Begleiter in den vergangenen Tagen. Du hast den hl. Franziskus für uns zum Leben erweckt, weil gerade in dir sehr viel von diesem „Povoello“ steckt. Gaukler Gottes werdet ihr beide genannt, doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, die ich bei euch fand. So wie du bist und so wie du dich gibst, stell ich mir Franziskus vor, den du so liebst. Du hast in uns etwas zum Klingen gebracht, du hast uns in unseren Herzen Gottes Wort offen gemacht, du hast zum Lobpreis Gottes das Tanzbein geschwungen,
du hast von Gott und der Welt mit uns gesungen. Du konntest uns nicht nur das Lachen schenken, du ließest uns auch ernsthaft über unser Leben nachdenken: Den Franziskus in dir hast du uns gezeigt, du hast uns gelehrt, wie man zuhört und schweigt. Du schenktest uns für unser Leben viel neuen Mut, du warst da für uns und das tat uns gut. Wir sind mit dir und Franziskus verbunden, wir danken dir für schöne Tage und Stunden. Doch in einem haben wir große Bedenken: Was können wir dir als Dankeschön schenken? Dir, für den wie Franziskus die Armut nur zählt, Du, der du Enthaltsamtkeit und Genügsamtkeit hast gewählt. Du, der du nichts brauchst, weil du alles Wichtige hast. Wir haben das richtige Geschenk, das zu dir wohl gut passt: Wir schenken wir einen kostbaren Sonnenstrahl und ein Leuchten tief in dir drin, auf jeden Fall! Wir schenken dir den Morgentau und das Lächeln einer schönen Frau. Wir schenken wir einen Stern am Himmelszelt, der Schönste, den du dir erwählt. Wir schenken dir eine Blume am Wegesrand, und Gottes Zusage an dich, dass er dich liebt, als Unterpfand. Wir schenken dir eine Melodie, die bei dir im Herz verklingt wohl nie. Wir wünschen dir Staub an einen Füßen und Menschen, die dich am Wegrand freudig begrüßen. Wir wünschen dir, dass für dich eine Kerze stets brennt, damit man in dir immer den Menschen erkennt. Wir wünschen dir ein Lachen, das nie untergeht, und oft eine Sonne, dei für dich am Firmament steht, doch wünschen wir dir auch ab und zu Regen, auch darin liegt immer wohl Gottes Segen. Wir wünschen dir all das, womit es Gott gut mit dir meint, wir wünschen dir, bleibe mit uns im Herzen vereint. Unsere Wünsche an dich, sie sollen jetzt enden. Ein Wunsch ist schon jetzt Gewissheit: Gott halte dich fest in seinen Händen! Hermann Hehn |
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