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Kurse in Dietfurt

Dietfurter - Kloster Atmosphäre

Sakraler Tanz und Meditation in Dietfurt

Im Meditationshaus in Diefturt werden immer wieder Kurse angeboten.
Wir tanzen und meditieren und verbringen viel Zeit in Gemeinschaft.
Komm und mach mit! Die Tage werden Dir bestimmt gut tun.

Anmeldung: Meditationshaus St. Franziskus, 92345 Dietfurt, Tel.: 08464/652-0;
www.meditationshaus-dietfurt.de

 

Die nächsten Termine:  Siehe www.meditationshaus-dietfurt.de

 

Kommentar eines Kursteilnehmers

Hallo Bruder Georg,
ich möchte ganz einfach noch mal danke sagen für die tollen Abende bei
Dir in der letzten Woche (16. bis 19. Nov.). Der Tanz bei Dir war für
mich zusammen mit der Eucharistiefeier eindeutig das "high light" jeden
Tages.

Warum ?
Ich bin (leider) ein Typ, der mit Tanzen, mit Körpergefühl für
Bewegung, mit Gespür für Bewegung zur Musik fast nichts anfangen kann.
Und wenn ich schon mal tanzen muss, dann sieht das ähnlich steif aus
wie bei einem "Stück Holz". Vor der Meditationswoche war ich mir gar
nicht sicher, ob ich an dem sakralen Tanz überhaupt teilnehmen werde,
eben weil ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts damit anfangen konnte.

Dann kam für mich die Überraschung: bereits am ersten Abend bin ich
total aufgetaut. Durch die angenehme Umgebung und vor allem durch Deine
lockere und warmherzige Art im Umgang mit uns bin ich ganz leicht ins
Tanzen reingekommen. Normalerweise bedeutet es für mich schon einen
Aufwand, sich beim Tanzen nicht "zu verwursteln", aber dieses mal hat
es sofort geklappt und gleich auch noch Spass gemacht.

Im Vergleich zu Christine und Stefan hattest Du nur einen sehr kurzen
Zeitabschnitt des Tages zur Verfügung, um "etwas mit uns anzufangen".
Jetzt im nachhinein betrachtet finde ich es sehr geschickt, wie Du uns
zuerst durch eine kurze Geschichte oder einen spontan hingeworfenen
Witz zum Lachen gebracht hast um uns damit emotional "aufzuschliessen",
um dann einen religiösen Spruch oder ein Zitat zu bringen, das uns
(jedenfalls mich) sehr berührt hat. Bereits während des ersten
Tanzabends habe ich eine Freude und eine tiefe Zufriedenheit verspürt
und mich dementsprechend  schon auf die nächsten Abende gefreut.

Besonders schön fand ich den Spruch, das sofort zu tun, was man sich am
Ende des Lebens wünschen wird, getan zu haben. Leider kann ich mich an
den genauen Wortlaut nicht mehr erinnern. Es wäre toll, wenn Du ihn mir
in einer kurzen Antwortmail schicken könntest (evtl. zusammen mit einem
Tip, falls diese Mail nicht fehlerfrei bei Dir angekommen ist).

Mein Name wird Dir nichts sagen, deshalb habe ich unten ein Bild
angehängt, das mich bei einer Wanderung im Fichtelgebirge im letzten
Herbst zeigt.

Nochmals ganz herzlichen Dank und viele Grüsse,
Rainer

Tanz im Klostergarten

Eine Erzählung in Versen von Marion Süß
(19.06.06 - 25.06.06)

In seinem Klostergarten das Tanzspiel zu erwarten
Stand Bruder Georg schon bereit.
Und alle, die sich um ihn scharten
Fanden fürs Tanzen Sinn und Zeit.

Ringsum die Bäume und die Pflanzen,
Bezaubernd durch die Farbenpracht,
Sie sahen zu wie alle tanzten
Und hätten gerne mitgemacht.

Auch Thymian, Dill, Basilikum,
Melisse und Spitzwegerich -
So viele Kräuter stehen hier Rum
Und duften königlich.

Dann kamen Tücher mit ins Spiel
In allen Farben, wunderschön
Und auch gesungen wurde viel
Mit jedem Schritt, mit jedem Drehen.

Doch nicht genug, das reicht nicht ganz.
Das war doch gar nicht schwer.
Drum musst´ein indisch Stöckchentanz
Mit Glöckchenklang noch her!

Es holte Bruder Georg mit Applaus
Stöckchen mit Glöckchen aus der Tasche heraus.
Und hoffte nur ein jeder kann´s
Am Ende - Diesen indischen Tanz.

Und alle übten wie besessen
Vorwärts und im Kreis sich drehen,
Denn man konnt es schnell vergessen -
Verzweifelt blieb so mancher stehen.

Doch Dann ging es eins und zwei,
Verbeugen und nur nicht gehetzt,
Möglichst zählen noch dabei
Und wer läuft jetzt entgegengesetzt?

Verwundert stand die Himmelsleiter
Und wilder Bergamot im Beet,
"Die tanzen wirklich immer weiter,
Und schaffen sich von früh bis spät!"

Sogar die Vögel schauten zu -
Amseln, Meisen Tauben -
Gönnten selbst sich keine Ruh,
Als könnten sie´s nicht glauben.

Sie stimmten in die Lieder ein,
Im Takt die Bienen summten.
Dazu war meistens Sonnenschein.
Erst abends wir verstummten.

So wie die Fische in dem Teich
Warn wir froh und munter,
Fühlten uns so froh und leicht,
Fast wie ein kleines Wunder.

Und Bruder Georg lacht´ verschmitzt,
Klatschte in die Hände.
Weil der indisch Tanz jetzt sitzt,
Nahm es ein Gutes Ende.

Doch eines noch Verrat ich dir
Und das ist wunderschön.
Die Pflanzen wachsen prächtig hier,
Weil sie Musik verstehen.